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Wir möchten in Kurzform DIE WICHTIGSTEN INFOS für Unternehmer/Innen zum Thema „Coronavirus – COVID-19“ zur Verfügung stellen.

Dokument wird laufend erweitert. 

Wir helfen Ihnen gerne, bei allen Maßnahmen die dem Unternehmer/Innen geboten werden. Diese sind:

Herabsetzung ESt(Einkommensteuer), Herabsetzung KSt (Körperschaftsteuer), Stundung UST Zahlung an dass Finanzamt, Stundung ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) Beiträge, Stundung SVS (Sozialversicherung der Selbständigen)

Bei folgende weitere Möglichkeiten können wir Sie unterstützen: Stundung von Kreditzahlungen, Überbrückungskredit zur Sicherung der Liquidität, AMS Kurzarbeit

Zur HILFE bei der Umsetzung der Maßnahmen!

↓NEWS↓

Überarbeitete FAQs zum Fixkostenzuschuss

Das BMF hat eine aktualisierte Version der FAQs zum Fixkostenzuschuss unter www.fixkostenzuschuss.at veröffentlicht. Sowohl die Struktur als auch der Inhalt der FAQs sind vollständig überarbeitet und wesentlich erweitert worden.

Information betreffend die Umsatzsteuersenkung

Zur Unterstützung der Gastronomie, der Kulturbranche sowie des Publikationsbereichs, die von der COVID-19-Krise in einem besonderen Ausmaß betroffen sind, soll zusätzlich zu den bisher getroffenen Maßnahmen, befristet vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 ein ermäßigter Umsatzsteuersatz iHv 5% eingeführt werden.

– Im Bereich der Gastronomie betrifft dies die Abgabe aller Speisen und Getränke, wenn hierfür eine Gewerbeberechtigung für das Gastgewerbe (§ 111 Abs. 1 GewO 1994) erforderlich ist. Auch Tätigkeiten, für die gemäß § 111 Abs. 2 GewO 1994 kein Befähigungsnachweis erforderlich ist (zB Schutzhütten), sollen vom Anwendungsbereich erfasst sein.
– Im Kultur- und Publikationsbereich werden ebenfalls bestimmte Waren und Leistungen zukünftig befristet bis 01.01.2021 mit 5% besteuert. Darunter fallen:
Leistungen:
Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler;
Naturpark, Gärten, Museen
Leistungen, die regelmäßig mit dem Betrieb eines Theaters verbunden sind. Das Gleiche gilt sinngemäß für Veranstaltungen von Theateraufführungen durch andere Unternehmer
Musik- und Gesangsaufführungen durch Einzelpersonen oder durch Personenzusammenschlüsse, insbesondere durch Orchester, Musikensembles und Chöre.
Filmvorführungen

Waren:
 Gemälde (zB Ölgemälde, Aquarelle, Pastelle) und Zeichnungen, vollständig mit der
Hand geschaffen,
 Originalstiche, –schnitte und –steindrucke,
 Collagen und ähnliche dekorative Bildwerke
 künstlerische Fotografien (30 Abzüge)
 Originalerzeugnisse der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art
 Tapisserien, handgewebt, nach Originalentwürfen von Künstlern, jedoch höchstens
acht Kopien je Werk
 Textilwaren für Wandbekleidung nach Originalentwürfen von Künstlern, jedoch
höchstens acht Kopien je Werk
 Bücher, Broschüren und ähnliche Drucke, auch in losen Bogen oder Blättern sowie
Wörterbücher und Enzyklopädien
 Zeitungen und andere periodische Druckschriften, auch mit Bildern oder Werbung
enthaltend (Position 4902 der Kombinierten Nomenklatur),
 Bilderalben, Bilderbücher und Zeichen- oder Malbücher, für Kinder
 Noten, handgeschrieben oder gedruckt, auch mit Bildern, auch gebunden
 kartographische Erzeugnisse aller Art, einschließlich Wandkarten, topographische
Pläne und Globen, gedruckt
Die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes iHv 5% soll unabhängig von einer
allenfalls vorliegenden abgabenrechtlichen Begünstigung gemäß §§ 34 bis 47 BAO
anwendbar sein und soll hinsichtlich des Steuersatzes § 10 Abs. 2 Z 4 UStG 1994
vorgehen. Somit sollen auch bspw. gemeinnützige Vereine mit den entsprechenden
Tätigkeiten (§ 28 Abs. 52 Z 1 UStG 1994) in den Genuss des Steuersatzes iHv 5%
kommen, wenn diese nicht steuerfrei sind.
Der entsprechende Initiativantrag wurde am 18.6.2020 im Parlament eingebracht. Die
Kundmachung im BGBl ist, so Nationalrat und Bundesrat ehestmöglich zustimmen, für
die Kalenderwoche 29 bzw. 30 geplant. Damit soll die Rückwirkungsproblematik
möglichst geringgehalten werden.

Neustartbonus

Auszug von [https://www.ams.at/arbeitsuchende/karenz-und-wiedereinstieg/so-unterstuetzen-wir-ihren-wiedereinstieg/kombilohn-beihilfe]: "Wenn Sie eine vollversicherte Arbeit mit geringem Einkommen gefunden haben, dann erhalten Sie von uns vorübergehend einen Zuschuss – vorausgesetzt, Sie erfüllen die Bedingungen."

Corona Familienhärtefonds

Auszug von [https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/Corona-Familienhaerteausgleich.html], Stand Juni 2020: "Es ist uns ein Anliegen Familien, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, bestmöglich in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Daher stellt das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend 30 Millionen Euro aus dem Familienlastenausgleichsfonds für den Corona-Familienhärtefonds zur Verfügung."

Voraussetzungen

  1. Grundvoraussetzung ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat und dass zum Stichtag 28. Februar 2020 für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde.
  2. Für unselbstständig Erwerbstätige:
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil, der am 28. Februar 2020 beschäftigt war, hat aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren oder wurde in Corona-Kurzarbeit gemeldet.
  3. Für selbstständig Erwerbstätige:
    Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten und zählt zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ.
  4. Das aktuelle Nettoeinkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze gestaffelt nach Haushaltsgröße nicht überschreiten.

Antragstellung

Der Antrag erfolgt per E-Mail an corona-hilfe@bmafj.gv.at und muss folgendes enthalten:

  • Antragsformular: Bitte unterschreiben Sie das Antragsformular. Statt der Unterschrift können Sie uns auch die Kopie (Foto) Ihres Lichtbildausweises übermitteln.
  • Kopie (Foto) der Bankkarte des Kontos, das als Überweisungskonto im Antrag genannt wird (sollte sich der IBAN auf der Rückseite befinden, bitte auch ein Foto der Rückseite mitschicken)
  • Bei unselbstständig Erwerbstätigen: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 und entweder ein Beleg der AMS-Leistung oder eine Kopie der Sozialpartnervereinbarung (oder eine Bestätigung des Dienstgebers über die Kurzarbeit/ Kurzarbeitsvereinbarung mit dem Dienstgeber)
  • Bei selbstständig Erwerbstätigen: Einkommensteuerbescheid 2017 und ein Nachweis darüber, dass der/die Antragsteller/in zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds der WKÖ zählt sowie eine Bestätigung der Höhe der Zuwendung (Förderzusage der WKÖ)
  • Einkommensbelege für den jeweils anderen im Haushalt lebenden Elternteil:
    • bei Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit nach 28. Februar 2020: Einkommensbeleg per 28. Februar 2020 (= Lohn/-Gehaltszettel Februar) und Beleg der AMS-Leistung bzw. Nachweis über die Kurzarbeit
    • bei Erwerbstätigkeit: Einkommensbeleg (= Lohn-/Gehaltszettel) von März 2020 oder aktueller bzw. bei Selbstständigen Einkommensteuerbescheid 2017 oder aktueller
    • bei Empfang erwerbsbedingter Transfers (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Alterspension, Wochengeld bei Mutterschutz, Pflegekarenzgeld, Bildungskarenzgeld, Krankengeld): Beleg darüber von März 2020 oder aktueller

Bitte alle Beilagen in gut lesbarer Qualität im jpg-Hochformat oder als pdf anschließen!

Sollten Sie keinen Drucker zur Verfügung haben, können Sie das Antragsformular ausfüllen, abspeichern und mit einer Kopie (Foto) Ihres Lichtbildausweises und den übrigen Unterlagen in einer E-Mail senden.

Anträge können auch per Post geschickt werden: Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend, Abt. II/4, Untere Donaustraße 13-15, 1020 Wien.

Antragsformulare: https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/Corona-Familienhaerteausgleich.html

Wirtshaus-Paket in der Höhe von 500 Mio. Euro

Weitreichende Unterstützungsmaßnahmen für die heimische Gastronomie Die Gastronomie ist besonders durch die Folgen der Coronakrise betroffen. Einerseits mussten die Betriebe sehr lange geschlossen bleiben und andererseits werden die Wirtinnen und Wirte die Auswirkungen noch länger stark spüren. Mit dem Wirtshaus-Paket wurde ein Maßnahmenbündel bestehend aus steuerlichen Entlastungen, Unterstützungen sowie Anreizen zur Steigerung des Konsums geschnürt.

Die Maßnahmen im Detail

Das Paket beinhaltet eine Senkung der Steuer auf nichtalkoholische Getränke in Wirtshäusern auf 10 Prozent bis Ende 2020. Dies entspricht einer Entlastung in Höhe von rund 200 Mio. Euro. Ebenso wurde eine Vereinfachung und Entlastung durch höhere Pauschalierung angekündigt. Die Pauschalierungsgrenze wird dabei von 255.000 Euro auf 400.000 Euro Jahresumsatz erhöht. Durch eine Erhöhung der Mobilitätspauschale von 2 Prozent auf 6 Prozent für Gasthäuser in Gemeinden bis 5.000 Einwohner und 4 Prozent für Gasthäuser in Gemeinden bis 10.000 Einwohner wird es außerdem steuerliche Entlastungen für Dorfwirtshäuser geben.

Weiters wird die Höchstgrenze für steuerfreie Essensgutscheine von 4,4 Euro auf 8 Euro angehoben, die Absetzbarkeit von Geschäftsessen in Wirtshäusern von 50 auf 75 Prozent erhöht und die Schaumweinsteuer ab 1. Juli 2020 abgeschafft.

Alle Informationen auf bmf.gv.at/corona oder unter 050 233 770 von Mo. bis Do. von 7.30 bis 15.30 und am Fr. von 7.30 bis 12 Uhr.

Fixkostenzuschuss

Sie können ab 20. Mai 2020, spätestens aber bis 31. August 2021 online einen Antrag für einen Fixkostenzuschuss einbringen. Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die durch die Corona-Krise im Zeitraum zwischen 16. März 2020 und 15. September 2020 Umsatzausfälle von mindestens 40 Prozent haben.

Die Auszahlung des Fixkostenzuschusses kann in drei Tranchen beantragt werden:

  1. Die erste Tranche umfasst höchstens 50% des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses und kann ab 20. Mai 2020 beantragt werden
  2. Die zweite Tranche umfasst zusätzlich höchstens 25%, somit insgesamt höchstens 75% des voraussichtlichen Fixkostenzuschusses und kann ab 19. August 2020 beantragt werden.
  3. Die dritte Tranche kann ab 19. November 2020 beantragt werden.

Liegen Daten aus dem Rechnungswesen bereits zum Zeitpunkt der Beantragung der zweiten Tranche (ab 19. August 2020) vor, kann der gesamte Fixkostenzuschuss bereits mit der zweiten Tranche beantragt werden.

Was sind Fixkosten?

  • Geschäftsraummieten und Pacht (wenn der Mietzins in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens steht),
  • betriebliche Versicherungsprämien,
  • Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen, sofern diese nicht an verbundene Unternehmen als Kredite oder Darlehen weitergegeben wurden,
  • der Finanzierungskostenanteil der Leasingraten,
  • Aufwendungen für sonstige vertraglich betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen, die nicht das Personal betreffen,
  • betriebliche Lizenzgebühren,
  • Aufwendungen für Strom / Gas / Telekommunikation,
  • Personalaufwendungen, die ausschließlich für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen anfallen,
  • ein angemessener Unternehmerlohn und
  • für Unternehmen die einen Fixkostenzuschuss von unter 12.000 Euro beantragen ein angemessener Lohn für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer- oder Bilanzbuchhalterkosten bis max. 500 Euro.

Von den Fixkosten sind Versicherungsleistungen, die diese Fixkosten im Versicherungsfall abdecken, in Abzug zu bringen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um einen Fixkostenzuschuss zu beantragen?

  • Das Unternehmen hat seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich.
  • Das Unternehmen übt eine operative Tätigkeit in Österreich aus, die zu Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Selbständige Arbeit oder Gewerbebetrieb führt.
  • Das Unternehmen erleidet einen durch die Ausbreitung von COVID-19 verursachten Umsatzausfall.
  • Das Unternehmen muss zumutbare Maßnahmen gesetzt haben, um die durch den Fixkostenzuschuss zu deckenden Fixkosten zu reduzieren (Schadensminderungspflicht mittels ex ante Betrachtung).

Wo kann ich den Fixkostenzuschuss beantragen?

Die neu geschaffene COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH, kurz COFAG, entscheidet über eingereichte Anträge nach abgeschlossener Antragsprüfung. Technische Schnittstelle für die Einbringung der Anträge ist ausschließlich das Verfahren FinanzOnline.
https://finanzonline.bmf.gv.at/fon/

Härtefall-Fonds – deutliche Verbesserungen umgesetzt

  • Alle Auszahlungsbeträge der Phase 2, die wegen der 2.000 Euro-Obergrenze unter 500 Euro lagen, werden auf 500 Euro aufgerundet.
    • Bisher gab es bei Vorliegen von eigenen unternehmerischen Einkünften und/oder Nebeneinkünften und/oder Leistungen aus einem Versicherungsanspruch aufgrund der Gesamtdeckelung mit 2.000 Euro teilweise Förderbeträge von unter 500 Euro. Diese Beiträge werden auf 500 Euro aufgerundet.
    • Diese Aufrundung erfolgt automatisch. Für alle bereits abgerechneten Förderfälle wird der Differenzbetrag im Laufe der nächsten Woche automatisiert nachbezahlt.
  • Einführung eines zusätzlichen Comeback-Bonus in Höhe von 500 Euro pro Betrachtungszeitraum.
    • Bisher lag der Mindestförderbetrag (mit Ausnahme der zuvor angeführten Fälle) bei 500 Euro pro Monat. Künftig wird bei grundsätzlich gegebenem Förderanspruch durch den zusätzlichen Comeback-Bonus von 500 Euro kein Förderbetrag mehr unter 1.000 Euro monatlich liegen können.
    • Der Comeback-Bonus wird an alle Förderwerber automatisiert nachbezahlt, deren Förderungen in der Phase 2 bereits abgerechnet wurden.
  • Anzahl der förderbaren Monate wird von 3 auf 6 erhöht, der Betrachtungszeitraum von 6 auf 9 Monate (16.3. – 15.12.) verlängert.
    • Bisher konnten innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten jene drei Monate mit den höchsten Einnahmenausfällen ausgewählt und gefördert werden. Künftig werden innerhalb von neun Monaten sechs Monate gefördert.
  • Geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten sind künftig antragsberechtigt.
    • Künftig wird nur noch generell auf das Vorhandensein einer Sozialversicherung abgestellt, damit sind geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten antragsberechtigt.
  • Es wurde klargestellt, dass Förderbeträge aus dem Härtefall-Fonds beim Fixkostenzuschuss des Corona-Hilfs-Fonds nicht angerechnet werden.

Steuerliche Erleichterungen im Rahmen von COVID-19

Das 6. COVID-19-Gesetz sieht mehrere Vereinfachungen im Rahmen der Einkommen-, Umsatzsteuer usw. vor wie z.B. die steuerliche Unschädlichkeit des Tätigwerdens pensionierter Ärzte während der Corona-Krise. Auf die Lieferungen/innergemeinschaftlichen Erwerbe von Schutzmasken (auch Stoffmasken) seit dem 13. April und vor dem 1. August 2020 soll 0% Umsatzsteuer anfallen – anstelle des Normalsteuersatzes von 20%. Schließlich soll es auch zu in der BAO geregelten Erleichterungen bei Gutschriftauszahlungen vom Finanzamtskonto kommen.

Bereits “länger bestehende” Begünstigungen für Arbeitnehmer betreffen Home-Office und auch Bonuszahlungen. Demnach kann das Pendlerpauschale auch während des Home-Offices in Anspruch genommen werden. Ausschließlich COVID-19-bedingte Bonuszahlungen, welche im Kalenderjahr 2020 gewährt werden, sind bis zu 3.000 € beim Arbeitnehmer steuerfrei zu behandeln und erhöhen auch nicht das Jahressechstel.

Verbesserungen beim Härtefall-Fonds

Diverse Nachbesserungen der Richtlinie

Erweiterung des Betrachtungszeitraumes:

*Damit Unternehmer/innen, die jetzt noch Zahlungseingänge haben und einen Umsatzeinbruch erst später darstellen können, erfasst werden, wird der dreimonatige Betrachtungszeitraum um drei Monate verlängert (bis 15.09.2020).

* Innerhalb der insgesamt sechs Monate können drei beliebige Monate für die Beantragung gewählt werden – die drei Monate müssen nicht zwingend aufeinander folgen.

Einführung einer Mindestförderhöhe (gilt auch für Jungunternehmen ab 2018):

* In Phase 2 wird eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat eingeführt.

* Davon profitieren alle Unternehmen, die aufgrund von Investitionen oder Anlaufverlusten bei Gründung keinen Gewinn erwirtschaften konnten.

* Es muss weder im letzten noch in den letzten drei Steuerbescheiden bzw. in den letzten fünf Jahren ein
positives Ergebnis vorliegen.

* Jungunternehmer/innen, die nach dem 01.01.2018 (bisher 01.01.2020) gegründet haben, können auch ohne Steuerbescheid 500 Euro beantragen.

* Alle Unternehmer/innen haben über die automatisierte Berechnung weiterhin die Möglichkeit, bis zu 2.000 Euro pro Monat Förderung zu erhalten.

Sonstiges:

* Eine Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung einer Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds.

* COVID-19 bezogene Versicherungsleistungen sind kein Ausschlusskriterium mehr, sondern können als Nebeneinkünfte angegeben werden.

* Sollten Sie noch nicht eingereicht haben, warten Sie bitte unbedingt die Umsetzung der Richtlinienänderung ab.

* Bereits eingereichte Anträge müssen vorerst nicht erneut eingereicht werden. Nach Vorliegen der neuen Richtlinie wird über Ihren Antrag entschieden. Es könnte sich möglicherweise eine Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation ergeben.

* Wenn Sie Ihren Antrag zurückziehen möchten (z.B. weil der Antrag erst für einen späteren Betrachtungszeitraum gestellt werden soll), dann schreiben Sie bitte an die für Ihren Antrag zuständige WKO-Landeskammer eine Nachricht über das Kontaktformular. Bitte geben Sie unbedingt Ihre Geschäftsfall-Zahl an, die Sie per Mail erhalten haben.

Der Härtefall-Fonds ist eine rasche Erste-Hilfe-Maßnahme mit einem bereits erhöhten Volumen von € 2 Mrd. Er wurde von der Bundesregierung für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise eingerichtet und unterstützt all jene Selbstständigen bei der Bestreitung ihrer Le-benshaltungskosten, die jetzt keine Umsätze haben. Es handelt sich dabei um einen einma-ligen Zuschuss – er muss nicht zurückgezahlt werden.

Beim Härtefall-Fonds wird auf die Unternehmerin bzw. den Unternehmer abgestellt. Eine Wirtschaftskammermitgliedschaft ist nicht Voraussetzung. Antragsberechtigt sind folgende Gruppen:

  • Ein-Personen-Unternehmerinnen und -Unternehmer
  • Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen und maximal € 2 Mio. Umsatz oder Bilanzsumme aufweisen (verbundene Unternehmen sind hierbei mit zu berücksichtigen)
  • Erwerbstätige Gesellschafterinnen und Gesellschafter, die nach GSVG/FSVG pflichtversichert sind
  • Neue Selbstständige wie z.B. Vortragende und Kunstschaffende, Medienschaffende, psychotherapeutisches Fachpersonal
  • Freie Dienstnehmende wie EDV-Spezialistinnen und –Spezialisten sowie Nachhilfelehrende
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)

Jungunternehmerinnen und -unternehmer, d.h. Personen, die sich zwischen 1.1.2020 und 15.3.2020 bei der Sozialversicherung angemeldet haben, sind in der Phase 2 nunmehr ebenfalls antragsberechtigt.

Die Anträge werden nach der Reihenfolge des Einlangens bearbeitet.

Unter gewissen Voraussetzungen kann bei mittätigen Gesellschafterinnen und Gesellschaftern eine Pflichtversicherung nach dem GSVG als Neue Selbstständige vorliegen, beispielsweise bei Gesellschafter-Geschäftsführenden mit einer Beteiligung von mehr als 25%. Ist die Pflichtversicherung nach dem GSVG gegeben, so kann auch ein Antrag gestellt werden, sofern Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und/oder Gewerbebetrieb vorliegen. Für Gesellschafter-Geschäftsführende, die dem ASVG unterliegen, gilt diese Härtefall-Förderung nicht (weil diese eine Förderung für die Kurzarbeit in Anspruch nehmen können).

GmbH-Gesellschafterinnen und -Gesellschafter, die nicht der Geschäftsführung der GmbH angehören, unterliegen im Regelfall nicht der Pflichtversicherung nach dem GSVG und sind daher im Regelfall nicht antragsberechtigt.

Der Härtefall-Fonds bringt einen Zuschuss, der auch später nicht zurückgezahlt werden muss, und besteht aus zwei Phasen:

  • Phase 1Soforthilfe
  • Zuschuss zwischen € 500 und € 1.000
  • Die Beantragung war bis zum 17.4.2020 möglich
  • Phase 2 – ab 20.4.2020
  • Der Zuschuss wird max. € 2.000 pro Monat für maximal 3 Monate betragen.
  • Der Zuschuss richtet sich nach der Höhe der Einkommenseinbuße.

In der 2. Phase des Härtefall-Fonds können Unternehmende, die durch das SARS-CoV-2 wirtschaftlich signifikant bedroht sind, eine Unterstützung von bis zu € 2.000 pro Monat über einen Zeitraum von maximal 3 Monaten beantragen. Voraussetzung ist eine Anmeldung in der Sozialversicherung als Nachweis der Selbstständigkeit sowie Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und/oder Gewerbebetrieb, die im letztverfügbaren Steuerbescheid aufscheinen. Die unternehmerische Tätigkeit muss darüber hinaus in Österreich ausgeübt werden. Im Gegensatz zu Phase 1 bestehen jedoch keine Verdienstobergrenzen oder -untergrenzen als Antragsvoraussetzung. Allerdings sind Nebeneinkünfte (netto) auf die maximale Förderhöhe anzurechnen.

Achtung: Eine Förderungszusage in Auszahlungsphase 1 wird bei der Berechnung der maximalen Förderungshöhe in Auszahlungsphase 2 berücksichtigt.

Die Förderung soll den „Verdienstentgang“ in dem aktuellen „Covid-Monat“ (z.B. 16.3. bis 15.4.2020) ausgleichen. Der Verdienstentgang wird zu 80% (bei Geringverdienenden mit einem monatlichen durchschnittlichen Nettoeinkommen von max. € 966,65 mit 90%) mittels nicht rückzahlbarem Zuschuss ersetzt.

Jungunternehmende bekommen bei Erfüllen der Voraussetzungen einen Zuschuss von pauschal € 500.

Zur Ermittlung des Verdienstentganges wird das monatliche Nettoeinkommen aus selbstständiger Arbeit/Gewerbebetrieb nach anteiligen Steuern des Vergleichszeitraumes herangezogen und dem geschätzten Nettoeinkommen des Betrachtungszeitraumes (z.B. 16.3. – 15.4.2020) gegenübergestellt.

Das monatliche Nettoeinkommen des Vergleichszeitraumes wird aus dem letztverfügbaren rechtskräftigen Steuerbescheid ermittelt. Alternativ kann der Durchschnitt aus den letzten 3 verfügbaren Steuerbescheiden herangezogen werden. Letzteres ist speziell zur Abfederung von Karenzzeiten gedacht und muss im Zuge der Beantragung explizit ausgewählt werden.

Unter dem Nettoeinkommen sind grundsätzlich die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit bzw. Gewerbebetrieb nach anteiligen Steuern zu verstehen.

Das geschätzte Nettoeinkommen des Betrachtungszeitraums wird durch die Multiplikation der Umsatzerlöse im aktuellen Covid-Monat mit einer Umsatzrentabilität ermittelt.

Die Umsatzrentabilität wird aus dem letztverfügbaren Steuerbescheid oder alternativ den letzten 3 verfügbaren Steuerbescheiden ermittelt. Dabei werden die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und/oder Gewerbebetrieb nach anteiligen Steuern dem Umsatz des Vergleichszeitraums gegenübergestellt.

Diese Berechnungsmethode bzw. die Schätzung des Nettoeinkommens des Betrachtungszeitraumes soll für Unternehmerinnen und Unternehmer eine Erleichterung der Beantragung darstellen. Unternehmende haben lediglich den aktuellen Umsatz des Betrachtungszeitraumes einzutragen. Der Verdienstentgang wird aus den Daten der Steuerbescheide des Vergleichszeitraumes sowie der daraus abgeleiteten Umsatzrentabilität automatisiert ermittelt.

Der Förderung wird grundsätzlich in Höhe der Differenz des geschätzten Nettoeinkommens des aktuellen Covid-Monats und dem durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen des Vergleichszeitraums gewährt. Allerdings sind Deckelungen der maximalen Zuschusshöhe zu beachten. Grundsätzlich beträgt der Zuschuss höchstens € 2.000 für den entsprechenden Betrachtungszeitraum. Allerdings kürzen die laufenden Einkünfte aus der betrieblichen Tätigkeit sowie Nebeneinkünfte die maximale Förderhöhe von € 2.000. Hintergrund dieser Deckelung ist, dass mit dem Zuschuss die Bestreitung der Lebenserhaltungskosten für die Betroffenen sichergestellt werden soll. Ein Zuschuss wird daher nur insoweit gewährt, als das monatliche Nettoeinkommen unter Berücksichtigung von Nebeneinkünften und des Zuschusses einen Betrag von € 2.000 nicht überschreitet.

Es gibt drei Betrachtungszeiträume, für die jeweils ein gesondertes Ansuchen einzubringen ist:

  • Betrachtungszeitraum 1: 16.3.2020 bis 15.4.2020
  • Betrachtungszeitraum 2: 16.4.2020 bis 15.5.2020
  • Betrachtungszeitraum 3: 16.5.2020 bis 15.6.2020

Die aktuellen Umsätze sind jeweils für den konkreten Betrachtungszeitraum anzugeben.

Die Antragstellung für die Auszahlungsphase 2 können ab 20.4.2020 eingereicht werden.

Zuwendungen zur Bewältigung der Corona-Krise sind steuerfrei. Diese Befreiung gilt für sämtliche Zuwendungen, die für die Bewältigung der Corona-Krise geleistet werden, unabhängig davon, wer sie leistet und wie die Mittelaufbringung erfolgt. Daher sind coronabedingte Zuwendungen aus dem Härtefall-Fonds ab dem 1.3.2020 steuerfrei.

Anmerkung: Grundsätzlich sind Aufwendungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Zuwendungen stehen, nicht abzugsfähig. Dieser unmittelbare Zusammenhang ist individuell zu prüfen. Da es sich bei dem Härtefall-Fonds um einen Zuschuss zur Bestreitung der Lebenserhaltungskosten bzw. eine Maßnahme zur Sicherung der Existenzgrundlage handelt, ist kein unmittelbarer Zusammenhang mit betrieblichen Aufwendungen gegeben, weshalb keine Aufwandskürzung zum Tragen kommt.

Die Details zu den Voraussetzungen für die Förderung sowie die Unterlagen für die Beantragung der Förderung finden Sie unter: wko.at/haertefall-fonds.

Härtefall-Fonds Phase 2 mit 20. April - Vorabberechnung

• Ist der Steuerbescheid 2019 nötig ? • Berechnung des AUSFALLS und Höhe der Förderung?

Wir haben eine kleine Hilfe vorbereitet, inkl. Erklärungsvideo, um den Ausfall und Höhe der Förderung vorab zu berechnen. Gerne stehen wir für Unterstützung zur Verfügung.

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(Ohne Gewähr, Berechnung ohne sonstige Nebeneinkünfte)

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AMS Info vom 15.04.2020

Information zur rückwirkenden Beantragung von Kurzarbeit

Soeben hat uns das AMS informiert, dass eine rückwirkende Antragstellung für Covid19-Kurzarbeits-Projekte mit Beginn im Monat März nur mehr bis 20. April 2020, 24.00 Uhr, möglich ist. Ab 21. April 2020 können nur Beihilfenbegehren eingebracht werden, die sich auf einen Kurzarbeitszeitraum ab 1. April 2020 beziehen: https://www.ams.at/unternehmen

Härtefall-Fonds mit 20. April in eine zweite Phase

Eckdaten für den Härtefall-Fonds in der zweiten Phase:
  • 14. April: Unter wko.at/service/haertefall-fonds-phase-2.html steht eine Erstübersicht zur zweiten Phase des Härtefall-Fonds zur Verfügung. Sobald die detaillierten FAQs in den kommenden Tagen ergänzt sind, erhalten Sie wieder ein Update von uns.
  • 16. April: Als Orientierungshilfe stellen wir ein Musterformular mit Informationen zu den für den Antrag benötigten Daten online.
  • 20. April: Start der Einreichmöglichkeit für den Härtefall-Fonds Phase 2.
  • Die Antragstellung für den Härtefall-Fonds läuft bis 31. Dezember 2020.

Die wichtigsten Neuerungen: 

Für die Gruppe der Antragsberechtigten (Ein-Personen-Unternehmer, Kleinstunternehmer, erwerbstätige pflichtversicherte Gesellschafter, Neue Selbstständige, Freie Dienstnehmer, Freie Berufe) wurden die Kriterien wie folgt ausgeweitet und angepasst:

  • Gründer, die zwischen 1. Jänner und 15. März 2020 gegründet haben, können einen Pauschalbetrag beantragen.
  • Künftig entfallen Einkommensober– und untergrenzen (im letztverfügbaren Einkommensteuerbescheid müssen jedoch positive Einkünfte aus Selbständigkeit vorhanden sein, alternativ kann eine 3-Jahresbetrachtung gewählt werden).
  • Nebeneinkünfte sind erlaubt, allerdings werden die Einkünfte bei der Ermittlung des Zuschusses angerechnet.
  • Mehrfachversicherung in der Kranken- und/oder Pensionsversicherung ist zulässig.
  • Pflichtversicherung bzw. freiwillige Versicherung (neu) in der gesetzlichen Sozialversicherung muss gegeben sein.

Der „Verdienstentgang“ (Nettoeinkommensentgang) wird mit einem Zuschuss von max. 2.000 Euro pro Monat über max. drei Monate abgefedert.

Gemeinsam mit dem Corona-Hilfs-Fonds, der Corona-Kurzarbeit sowie staatlichen Kreditgarantien und Stundungen unterstützt der Härtefall-Fonds heimische Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser schweren Krise. Die Wirtschaftskammer wird auch weiterhin bei der Abwicklung dieses Fonds dafür sorgen, dass die Beantragung so schnell wie möglich erfolgt.

[Quelle: WKO Newsletter vom 14.04.2020]

aws Überbrückungsgarantie im Zusammenhang mit der "Coronavirus-Krise" ... Update zum 11.04.2020

>> Neuerungen beinhalten eine 100 % Garantiequote für Kredite bis EUR 500.000 <<
Österreichische Unternehmen sind von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Aus diesem Grund wird ab sofort im Rahmen des 15 Milliarden Euro-Hilfsfonds der Regierung die aws Überbrückungsgarantie deutlich ausgebaut.

Die unmittelbar umgesetzten Neuerungen beinhalten eine 100 % Garantiequote für Kredite bis EUR 500.000 und eine 90 %ige Garantiequote für Kreditbeträge bis EUR 27,7 Mio.

Dabei werden die von der EU ermöglichten temporären beihilfenrechtlichen Erleichterungen bundeseinheitlich genutzt.

Überblick: Liquidität rasch sichern

Zielgruppen

Zusätzlich zu den bisher bestehenden Zielgruppen

  • gewerbliche und industrielle KMU nach EU-Definition
  • EPU
  • alle freien Berufe
  • neue Selbstständige

können ab sofort auch

  • Betriebe in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei und Aquakultur

DAS OBERÖSTERREICH-PAKET: € 580 MIO. FÜR MENSCHEN UND BETRIEBE

Das Land Oberösterreich hat ein 580-Millionen-Euro-Paket für die Menschen und Betriebe in Oberösterreich geschnürt. "Damit verfolgen wir zwei Ziele: Wir wollen die Gesundheit der Menschen schützen und gleichzeitig die Wirtschaft unterstützen, um die Arbeitsplätze im Land zu sichern", so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

WIR KÄMPFEN UM JEDEN ARBEITSPLATZ

Das Oberösterreich-Paket des Landes OÖ beläuft sich auf insgesamt 580 Millionen Euro. Als Wirtschafts- und Arbeitsplatzbundesland Nr. 1 der Republik, kämpfen wir um jeden Betrieb und um jeden Arbeitsplatz in Oberösterreich. Wir nutzen dabei den finanziellen Spielraum, den wir durch unsere konsequente Null-Schulden-Politik geschaffen haben.

Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz, wir kämpfen und jeden Betrieb. Wir lassen keine Oberösterreicherin und keinen Oberösterreicher alleine.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Die Maßnahmen in Schwerpunktbereiche gegliedert:

 UNTERNEHMEN UNTERSTÜTZEN
UND ARBEITSPLÄTZE SICHERN
  • 15 Mio. Euro OÖ. Härtefonds für Kleinbetriebe
    Für jene die aufgrund der Kriterien des Bundes ansonsten keine Unterstützung in Anspruch nehmen könnten.
  • 100 Mio. Euro für OÖ. Corona-Bürgschaften für Kleinbetriebe
  • 300 Mio. Euro für OÖ. Landeshaftungen für Mittelstand und Großbetriebe
  • 1 Mio. Euro für eine OÖ. Unternehmens-Taskforce
    Bietet aktive Beratung der oö. Betriebe in Form einer “schnellen Eingreiftruppe aus 60 Expertinnen und Experten.
  • 18 Mio. Euro für den OÖ. Tourismus
    Eine der Branchen die in Oberösterreich am härtesten betroffen ist – um Existenz der Betriebe in Oberösterreich abzusichern und Menschen in Beschäftigung zu halten. Befreiung von Tourismusbeiträgen.
  • 7 Mio. Euro OÖ. Arbeitsmarktpaket
    zur Unterstützung der Arbeitssuchenden
  • 4 Mio. Euro OÖ. Start-Up-Paket
    Zur Unterstützung von Unternehmensgründungen, die sich in der Startphase befinden und kaum über finanzielle Reserven verfügen.
  • 5 Mio. Euro für OÖ. Digitalisierungspaket
    Eine Unterstützung für heimische Betriebe beim Aufbau von Online-Shops als neuen Vertriebsweg in der Krise.

Die wichtigsten Fakten zur Sonderbetreuungszeit ... vom 06.04.2020

Mit dieser Maßnahme soll die Betreuung von Kindern bis zum 14. Lebensjahr sowie von Menschen mit Behinderung sichergestellt werden.

Die wichtigsten Fakten zur Sonderbetreuungszeit

Die Buchhaltungsagentur des Bundes wurde mit der Abwicklung der Sonderbetreuungszeit gemäß Paragraf 18b Absatz 1 des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG) betraut. Derzeit werden alle Details sowie die technische Umsetzung ausgearbeitet. Wir erweitern unser Informationsangebot laufend.

So können Sie einen Antrag stellen

Die Beantragung der Förderung der Sonderbetreuungszeit können Sie über das Unternehmensserviceportal (USP) durchführen. Im USP steht ein elektronisches Formular zur Verfügung, das alle Unternehmen in Österreich nutzen können, die im USP registriert sind.

Falls Sie noch nicht registriert sind, können Sie sich hier registrieren. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung des Antragsformulars im USP die Zuweisung der entsprechenden Rolle im USP erforderlich macht. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an Ihren Administrator.

Hier geht’s zum Formular.

Im USP-Formular können Sie maximal 15 Personen pro Antrag erfassen. Falls Sie für mehr als 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Antrag stellen möchten, schreiben Sie uns bitte eine
E-Mail an sonderbetreuungszeit@bhag.gv.at. Wir stellen Ihnen gerne eine alternative Lösung zur Verfügung.

Nach Einbringung des Antrags erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Diese Bestätigung enthält eine Referenznummer. Bitte schreiben Sie diese Referenznummer bei E-Mail Anfragen immer in den Betreff. Die Referenznummer ist für uns ein eindeutiges Identifikationsmerkmal um Ihre Anfrage treffsicher zuordnen zu können.

Sie benötigen weitere Informationen?

Bei technischen Fragen zum USP oder zum elektronischen Formular wenden Sie sich bitte an das USP Service Center. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an sonderbetreuungszeit@bhag.gv.at. Das Team der Buchhaltungsagentur des Bundes wird Ihre Fragen schnellstmöglich beantworten.

Quelle: https://www.buchhaltungsagentur.gv.at/sonderbetreuungszeit/

Die Woche im Überblick 30.3.2020 - 04.04.2020

Das Wesentlichste dieser Woche kurz zusammengefasst - Details gerne auf Anfrage!

Härtefallfonds Phase 1

Die Anspruchskriterien dafür werden nicht verändert und bleiben daher gleich

Härtefallfonds Phase 2

Wird wieder über die WKO abgewickelt, wobei der Kreis der Bezieher ausgeweitet wird (es gibt laut Information keine Ober- u. Untergrenzen mehr) und ab 16.4.2020 ein Antrag möglich ist.  Auch dieser Fonds gilt ausschließlich wieder für natürliche Personen (d.h. GmbHs können diesen nicht beziehen; OGs, KGs ebenfalls nicht – aber Gesellschafter, Geschäftsführer schon).

Es ist ein Vergleichszeitraum heranzuziehen und darin zu bestätigen, dass der Umsatzverlust und Verdienstentgang gegeben ist. Richtlinien fehlen aber noch und es könnte daher Änderungen geben.

Corona-Hilfsfonds

Auch hier fehlen die genauen Erläuterungen noch. Die Funktionsweise wird aber – wie folgt sein:

Man kann einen Kredit bei der Hausbank  mit “3 Monatsumsätzen” beantragen
+und dazu einen Zuschussantrag beim AWS stellen
+Am Ende des Jahres wird aufgrund des Jahresabschlusses, einer Darstellung der Umsatzentwicklung UND einer Bestätigung des Steuerberaters/Wirtschaftsprüfers festgestellt, ob folgende Kriterien zutreffend waren:

  • Umsatzrückgang während der Corona Maßnahmen 40 % – 60 % –> 25 % der Betriebskosten werden ersetzt und bezuschusst
  • Umsatzrückgang während der Corona Maßnahmen 60 % – 80 % –> 50 % der Betriebskosten werden ersetzt und bezuschusst
  • Umsatzrückgang während der Corona Maßnahmen 80 % – 100 % –> 100 % der Betriebskosten werden ersetzt und bezuschusst

Betriebskosten/Fixkosten – sind z.B Miete, Zinsbelastungen, Versicherungsprämien, Zahlungen für Strom/Gas/Telekommunikation sowie der WERTVERLUST von verderblicher Ware oder saisonaler Ware, der mind 50 % ihres Wertes verliert (also z.B. auch Frühjahrsmode, die nicht verkauft werden kann etc.)

–> WICHTIG: Zuschuss wird voraussichtlich erst im Jahr 2021 wirksam – wenn die erforderlichen Kriterien erfüllt sind.
–> Weiters ist dieser Betrag durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu bestätigen.

Gesetzesänderungen – welche heute im Nationalrat beschlossen wurden und Ausfluss auf die wirtschaftliche/steuerliche Lage der Unternehmen haben werden:

  • Für Mitarbeiter, welche in der Corona-Krise übermenschliches geleistet haben, kann eine Prämie in Höhe von EUR 3.000,00 steuerfrei gewährt werden
  • Zuschüsse aus Leistungen des Härtefallfonds, Corona Hilfsfonds und anderen zur Corona-Krise geschaffenen Mitteln sind steuerfrei
  • Zuschüsse aus dem Corona Hilfsfonds sind steuerfrei, kürzen aber die maßgeblichen Betriebsausgaben – d.h. der anfallende (und vortragsfähige) Verlust wird kleiner
  • Gebührenfreiheit für erforderliche Rechtsgeschäfte – iZm Maßnahmen zur Bewältigung der COVID-Krisensituation (beispielsweise für bestimmte Bürgschaften und Mietverträge)
  • Gesetzlich geregeltes Kreditmoratorium

Für Private und Kleinstunternehmer bis 9 Mitarbeiter wurde die Möglichkeit geschaffen, dass Kreditraten für die Monate April bis Juni auf Antrag Durch die Bank zu stunden sind, sollten die Kreditraten nicht ordentlich beglichen werden können, Die Raten sollen am Ende der Laufzeit angehängt werden.

NEWS zum Härtefallfonds vom 31.03.2020 #2

Die Phase 2 des Härtefall-Fonds mit neuen Kriterien - eine Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich:

Härtefall-Fonds läuft in Phase 1 mit unveränderten Kriterien weiter

Der Härtefall-Fonds wird in der Phase 1 weiterhin stark in Anspruch genommen. Bis heute Früh wurden unter wko.at/haertefall-fonds über 85.000 Anträge eingereicht. Davon konnten bereits rund 90 % positiv abgeschlossen und zur Auszahlung gebracht werden. Die weiteren Anträge werden jeweils tagesaktuell bearbeitet und ebenfalls zur Auszahlung gebracht. Wir weisen nochmals darauf hin, dass für alle Berechtigten ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Nach Ostern startet Phase 2 des Härtefall-Fonds mit neuen Kriterien

Wir verhandeln im Augenblick mit der Bundesregierung die Kriterien für die nach Ostern startende Phase 2 des Härtefall-Fonds. Diese werden voraussichtlich noch diese Woche bekannt gegeben. Dann wird es Klarheit darüber geben, unter welchen Voraussetzungen die Entschädigungen von bis zu 2.000 Euro pro Monat für entgangene Umsätze bzw. Einkünfte zu erhalten sein werden. Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass wir den Kreis der Berechtigten durch eine Lockerung der Zugangsvoraussetzungen erreichen können. Über die Details werden wir Sie nach Erlassen der neuen Förderrichtlinien unverzüglich informieren.

NEWS zum Härtefallfonds vom 31.03.2020

Bezieherkreis wird laut Kogler ausgeweitet

Nach der Kritik an der Umsetzung des Coronavirus-Härtefallfonds der Bundesregierung für Kleinstunternehmen hat Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) klargestellt, dass der Bezieherkreis ausgeweitet wird. “Es wird so sein, dass die Zugänge zum Härtefallfonds wesentlich erweitert werden”, sagte Kogler am Dienstag im Ö1-Morgenjournal.

“Wir haben uns gestern darauf verständigt, dass weder Mehrfachversicherung als Handicap gelten noch Einkommensgrenzen nach oben oder unten. Auch können Unternehmensgründer, die jetzt erst begonnen haben, alle in dieses Programm rein”, erklärte der Vizekanzler, der außerdem mit einem “Missverständnis” aufräumen wollte: “Es ging zunächst um die Anzahlung von 1.000 Euro. Der Zugang war beschränkter als der eigentliche Zugang zur Härtefondshilfe. Das war aber immer so gedacht.”

Quelle: APA.at, 31.03.2020 10:09

Da ist er nun endlich: "Der Härtefallfonds"

Richtlinie des Bundesministers für Finanzen, im Einvernehmen mit dem Vizekanzler sowie der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

Ziel dieser Förderung ist, durch die Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) entstandene Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmer (EPU; darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten), freie Dienstnehmer nach § 4 Abs. 4 ASVG (wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer) und Kleinstunternehmer (siehe Definition Kleinstunternehmen laut Empfehlung 2003/361/EG vom 6. Mai 2003, Amtsblatt Nr. L 124 vom 20/05/2003), gemäß Punkt 4.1. dieser Richtlinie und im Sinne des Härtefallfondsgesetzes durch Zuschüsse abzufedern.

Alle Infos zum Härtefallfonds finden Sie hier: https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-foerderrichtlinien.html

Die Eckdaten in Kurzform (Details im Link):

Gegenstand der Förderung ist der teilweise Ersatz von entgangenen Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit

  • Zulässige Förderungswerber sind EPU (darunter auch neue Selbständige) und Kleinstunternehmer
    • eigenen Namen und auf eigene Rechnung ein gewerbliches Unternehmen rechtmäßig selbständig betreiben
    • erfolgte Unternehmensgründung bis zum 31.12.2019
    • Im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr darf das Einkommen vor Steuern und Sozialversicherungsabgaben maximal 80% der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage betragen.
    • Neben Einkünften aus Gewerbebetrieb und/oder aus selbstständiger Arbeit keine weiteren Einkünfte im Sinne des § 2 Abs. 3 EStG über der Geringfügigkeitsgrenze von EUR 460,66
    • URG-Kriterien (Eigenmittelquote weniger als 8% und fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre)
  • Die Förderung besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss
    • Phase 1: bei einem Nettoeinkommen von weniger als EUR 6.000,– p.a. einen Zuschuss von EUR 500,– // bei einem Nettoeinkommen ab EUR 6.000,– p.a. einen Zuschuss von EUR 1.000,–
    • Phase 2: Die nähere Ausgestaltung der Auszahlungsphase 2 wird gesondert festgelegt.

Alle relevanten Dokumente und Unterlagen zur Kurzarbeit ... Stand 24.03.2020

Wie funktioniert nun die Anmeldung der Kurzarbeit?

offizieller Link des AMS zum Thema Kurzarbeit – mit allen nötigen Informationen

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit#oberoesterreich

offizeller Link zum KUA Rechner (OÖ)

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/rechner-fuer-kurzarbeit#oberoesterreich

offizeller Link der WKO zum Thema Kurzarbeit

https://www.wko.at/service/corona-kurzarbeit.html

Hilfe: notwendige Formulare finden Sie bei Punkt 23 – ziemlich am Ende der Seite.

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Neuigkeiten im Rahmen der COVIT-19 Kurzarbeit:

  • Zeitguthaben und Alturlaube müssen vor der Kurzarbeit nicht verbraucht werden
  • Auch Lehrlinge (zu 100 %) und Geschäftsführer lt. ASVG können Kurzarbeit in Anspruch nehmen
  • Kurzarbeitsgeld steht anteilig auch bei Krankenstand zu
  • Corona-bedingte Änderungen der Anwesenheit bei der Arbeit hat keine Auswirkungen auf Pendlerpauschale und Pendlereuro

alle Inhalte und Angaben ohne Gewähr und vorbehaltlich der rechtlichen Umsetzung)

Alternative zur Kurzarbeit - Bildungsteilzeit

Möglichkeit der Weiterbildung im Rahmen von Job In Motion (JIM).

– Kostenersparnis für Unternehmer
– Weiterbildung für Mitarbeiter

Der Fernlehrgang ist ortsunabhängig und kann von zu Hause virtuell besucht werden, was in dieser Zeit von großem Vorteil ist.

Weiterführende Informationen gerne unter:
https://www.kmuakademie.ac.at/lehrgaenge/jim-bildungskarenz

Für Fragen zu den Möglichkeiten und hinsichtlich der Anmeldemodalitäten wenden Sie sich gerne an Herrn Mathias Benda: bildungskarenz@kmuakademie.ac.at

Rechner für COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe

Dieser Rechner hilft Ihnen dabei, die für Sie als Unternehmen mögliche Kurzarbeitsbeihilfe im Zusammenhang mit COVID-19 zu ermitteln. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben lediglich zur Information dienen.

Alle relevanten Dokumente und Unterlagen zur Kurzarbeit ... Stand 21.03.2020

Wie funktioniert nun die Anmeldung der Kurzarbeit?

Man benötigt:

  1. AMS Antrag – zu finden im Link mit dem Namen “COVID-19-Kurzarbeit Begehren”: >> https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/downloads-kurzarbeit#oberoesterreich <<
  2. Sozialpartnervereinbarung: https://www.wko.at/service/sozialpartnervereinbarung-einzelvereinbarung.pdf

Abwicklung Corona-Kurzarbeitsanträge in Oberösterreich
Erfreulicherweise ist es der WKO Oberösterreich gelungen mit dem AMS OÖ eine unbürokratische Abwicklung der Corona-Kurzarbeits-Anträge im Sinne eines „One-Stop-Shop-Prinzips“ zu vereinbaren:

Verfahren Kurzarbeitsantrag Oberösterreich:
> Schritt 1 | Information einholen bei AMS, WKO oder AK/Gewerkschaften
> Schritt 2 | Dienstgeber vereinbaren Kurzarbeit mit Belegschaft auf betrieblicher Ebene
> Schritt 3 | Dienstgeber reicht Antrag auf Kurzarbeits-Beihilfe und Sozialpartner-Vereinbarung (in OÖ von Sozialpartnern noch nicht unterfertige) beim AMS OÖ ein. (siehe AMS-Antragsportal)
> Schritt 4 | AMS OÖ leitet Sozialpartnervereinbarung an ÖGB zur Freigabe weiter – kein weiterer Handlungsbedarf für den Dienstgeber (Hinweis: WKOÖ Freigabe erfolgt durch Pauschal-Vereinbarung zwischen AMS OÖ und WKO Oberösterreich).

Wichtiger Hinweis: Der auf der bundesweiten WK-Corona-Info-Seite (wko.at/coronavirus) veröffentlichte Verfahrensablauf gilt nicht für das Bundesland Oberösterreich!

Wichtige Details zur Antragsstellung:
> Rückwirkende Anträge sind aufgrund der besonderen Umstände möglich. Förderbeginn ist der in der Sozialpartnervereinbarung schriftlich festgelegte Beginn der Kurzarbeit. (Anm.: frühestens 1. März gem. AMS-Richtlinie)
> Bei Betriebsstandorten in mehreren Bundesländern: Die Zuständigkeit für den Kurzarbeitsantrag kann an die federführende Landesorganisation übertragen werden.
> Mehrere Standorte eines Bundeslandes: Gesonderte Anträge sind erforderlich, wenn die Standorte unterschiedliche Kurzarbeitszeiträume haben.

Die Antworten von WKO und Gewerkschaft sind dann gesammelt mit dem AMS Antrag dem zuständigen AMS zu übermitteln.

Zusammenfassung für Unternehmer/Innen zu allen Maßnahmen bekannt bis zum 18.03.2020 um 9.30

(Zusammenfassung aller hier bereits getätigten Einträge)

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf der zwischen den Sozialpartnern getroffenen Vereinbarungen. Die eingereichten Kurzarbeitsanträge werden umgehend bearbeitet. Das AMS arbeitet mit Hochdruck an der notwendigen technischen Umstellung vom bisherigen Kurzarbeitsmodell auf das neue Modell.

Was ist die „Corona Kurzarbeit“

  • Neue, erleichterte Form der Kurzarbeit
  • Vorläufig für 3 Monate

Was ist das Ziel der Kurzarbeit?

  • Sicherung der Arbeitsplätze
  • Liquidität der Unternehmen erhalten
  • Bewährte Fachkräfte sichern

Ist Kurzarbeit für alle Unternehmen möglich?
Kurzarbeit ist für Unternehmen unabhängig von der jeweiligen Betriebsgröße und unabhängig von der jeweiligen Branche möglich.

Was sind die Schritte, wenn ein Unternehmen Kurzarbeit plant?

  • 1. Schritt: Umgehende Verständigung des AMS über bestehende Beschäftigungsschwierigkeiten.
  • 2. Schritt: Gespräche mit Betriebsrat, wenn vorhanden
  • 3. Schritt: Sozialpartnervereinbarung (Wirtschaftskammer und Gewerkschaft)
  • 4. Schritt: Einbringung des Antrages beim zuständigen AMS


Wie ist der Erstkontakt mit dem AMS möglich?
Der Erstkontakt mit dem AMS kann per Mail oder telefonisch erfolgen.

Welche Informationen werden vom AMS benötigt?

  • Genauer Beschäftigtenstand
  • Geplante Dauer der Kurzarbeit
  • Anzahl der von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Durchschnittliches Einkommen in den jeweiligen Einkommensgruppen
  • Geplante maximale Arbeitszeitreduktion


Kann die Arbeitszeit auch auf 0 Stunden reduziert werden?

  •  Im gesamten Durchrechnungszeitraum kann die Arbeitszeit und somit das Entgelt um maximal 90 Prozent reduziert werden.
  • Dabei können aber auch längere Zeiträume mit einer Wochenarbeitszeit von 0 Stunden vereinbart werden. Beispiel: Kurzarbeitsdauer 6 Wochen; 5 Wochen 0% Arbeitszeit, 1 Woche 60%.
  • Der Durchrechnungszeitraum darf nicht länger sein als der bewilligte Kurzarbeitszeitraum.


Muss der Arbeitnehmer seinen gesamten Urlaub und sein gesamtes Zeitguthaben verbrauchen?

  • Bei der Corona-Kurzarbeit müssen Arbeitnehmer in Abstimmung mit dem Arbeitgeber ihren gesamten Urlaubsanspruch vergangener Urlaubsjahre und ihr gesamtes Zeitguthaben verbrauchen.
  • Bei einer Verlängerung der Kurzarbeit über drei Monate hinaus sind weitere drei Wochen Urlaubsanspruch zu konsumieren.
  • Das Urlaubsentgelt bemisst sich am Entgelt vor Kurzarbeit und ist vom Arbeitgeber zu tragen.


Wie viel Geld bekommt der Arbeitnehmer? Wie hoch sind die Nettoersatzraten?
Die Kurzarbeitsbeihilfe des AMS bemisst sich am Nettoentgelt des Arbeitnehmers vor Kurzarbeit und garantiert ein Mindesteinkommen:

  • Bis zu € 1.700,- Bruttoentgelt beträgt das Entgelt 90% des bisherigen Nettoentgelts.
  • Bis zu € 2.685,- Bruttoentgelt beträgt das Entgelt 85% des bisherigen Nettoentgelts.
  • Ab € 2.686,- Bruttoentgelt beträgt das Entgelt 80% des bisherigen Nettoentgelts.
    Für Einkommen bis zur Höchstbeitragsgrundlage ersetzt das AMS dem Arbeitgeber die Mehrkosten, die sich im Vergleich zur tatsächlichen Arbeitszeit ergeben, nicht jedoch für den Einkommensteil darüber.

Muss der Arbeitgeber weiterhin die Sozialversicherungsbeiträge bezahlen?

Die Sozialversicherungsbeiträge des Dienstgebers bemessen sich am Entgelt vor Kurzarbeit. Im neuen Kurzarbeitsmodell werden auch diese erhöhten Beiträge ab dem ersten Monat vom AMS übernommen.

Wie schnell kann das Kurzarbeitsmodell vereinbart werden?

Die Sozialpartner haben zugesagt, ab Abschluss der Gespräche auf betrieblicher Ebene (Vorliegen einer unterschriftsreifen Betriebsvereinbarung/Einzelvereinbarung) eine Sozialpartnervereinbarung innerhalb von 48 Stunden zu ermöglichen.

Wie lange ist die Förderdauer?

Zunächst drei Monate, bei Bedarf kann das Modell um weitere drei Monate verlängert werden.

Kann der Arbeitgeber Mitarbeiter während Kurzarbeit kündigen? Wie lange muss der Arbeitgeber Mitarbeiter nach der Kurzarbeit behalten?

Der Arbeitgeber ist laut Sozialpartnereinigung verpflichtet, während Kurzarbeit und bis zu einem Monat nach Ende der Kurzarbeit den Beschäftigtenstand aufrechtzuerhalten. Bei besonderen Verhältnissen ist über den Entfall der Behaltefrist zu verhandeln.

Bekomme ich auch für Sonderzahlungen eine Beihilfe?
In den Pauschalsätzen des AMS sind auch die anteiligen Sonderzahlungen enthalten.

Wie und wann erfolgt die Abrechnung?

Für die in die Kurzarbeit einbezogenen Arbeitnehmer ist für jeden Kalendermonat bis zum 28. des Folgemonats eine Abrechnungsliste vorzulegen. Die Auszahlung der Kurzarbeitsbeihilfe erfolgt im Nachhinein pro Kalendermonat nach Vorlage und Prüfung der Teilabrechnung.

Weitere Infos des AMS finden Sie hier:
https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/ams-unterstuetzung/kurzarbeit

Maßnahmen der ÖGK

  • Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt.
  • Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht fristgerecht eingezahlt werden.
  • Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert.
  • Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
  • Es werden keine Insolvenzanträge gestellt.

Betriebe werden ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen, coronabedingte Verzögerungen können auf Antrag sanktionsfrei gestellt werden. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden. Diese Maßnahmen gelten bis auf Weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020.

Weitere Infos, Erreichbarkeit und Anträge: gesundheitskasse.at/corona

Unterstützung der SVS für ihre Versicherten

Wer vom Corona-Virus direkt oder indirekt betroffen ist – durch Erkrankung und Quarantäne oder mit massiven Geschäftseinbußen rechnet und dadurch Zahlungsschwierigkeiten hat, hat die Möglichkeit, auf Antrag seine Beiträge stunden lassen oder in Raten zu bezahlen und die Beitragsgrundlage herabzusetzen. Zudem ist auch eine gänzliche oder teilweise Nachsicht der Verzugszinsen möglich.

Die Anträge zur Stundung und Ratenzahlung können formlos schriftlich per E-Mail oder direkt per Online-Formular eingebracht werden. Die Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage kann online mit diesem Formular erfolgen.

Zudem sind die SVS-Kundenberater telefonisch unter 050 808 808 von Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 Uhr und 16.00 Uhr sowie am Freitag zwischen 7.30 Uhr und 14.00 Uhr erreichbar und erarbeiten eine individuelle Lösung.

Quelle: https://www.svs.at/cdscontent/?contentid=10007.857657&portal=svsportal&viewmode=content

Regierung will Barzahlungen für Einpersonenunternehmen

Im Rahmen des vom Parlament am Wochenende beschlossenen 4 Milliarden Euro-Hilfsfonds soll es rasch auch Bargeldhilfen für Einpersonenunternehmen geben. Das wurde u.a. von Wirtschaftsministerin Schramböck angekündigt.

Das Wirtschaftsministerium arbeitet an einem Härtefonds für freischaffende Künstler und Kleinst- bzw. Einpersonenunternehmen. Die Höhe des gesamten Fonds wie auch die Höhe der Unterstützung einzelner Betroffener sei noch offen und werde „in den nächsten Tagen“ bekanntgegeben, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck am Montagabend in der ZiB Sondersendung.

Dabei soll es Bargeld auf die Hand geben, das nicht zurückgezahlt werden muss. Es sei eine Unterstützung vom Staat, um das Überleben zu sichern. So einen Härtefonds habe es bereits 2008 gegeben, nach diesem Muster wolle man vorgehen, so Schramböck. Die Hilfe sei für jene gedacht, bei denen Steuerstundungen, Garantien und Kurzarbeit nicht greifen. Für solche Maßnahmen ist der von der Regierung geschnürte 4 Mrd. Euro schwere Hilfstopf gedacht.

Quelle: APA

Für Gastgewerbebetriebe gilt seit 17. März 2020:

Das Betreten von Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe ist untersagt. Dies gilt nicht:

  • Für Gastgewerbe, die in folgenden Einrichtungen betrieben werden:
    Kranken-und Kuranstalten;
    Pflegeanstalten und Seniorenheime;
    Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten;
    Betrieben, wenn diese ausschließlich durch Betriebsangehörige genützt werden dürfen.
  • Für Beherbergungsbetriebe, wenn in der Betriebsstätte Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht und ausgeschenkt werden.
  • Für Campingplätze und öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn dort Speisen und Getränke ausschließlich an Gäste des Campingplatzes bzw. öffentlicher Verkehrsmitteln verabreicht und ausgeschenkt werden.
  • Für Lieferservice.

Wie lange gilt diese Maßnahme?
Die Einschränkungen gelten vorübergehend von 16. bis 22.3.2020, laut Verordnung vom 15.3. 2020.

Mein Gastronomiebetrieb wurde aufgrund einer behördlichen Verfügung geschlossen. Darf ich Kunden dennoch mit Speisen beliefern?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die WKÖ davon aus, dass die Zubereitung von Speisen auch während jener Zeiten zulässig bleibt, für die der Kundenverkehr im Geschäftslokal behördlich untersagt wurde. Hinsichtlich der Auslieferung von Lebensmitteln an private Haushalte werden gegenwärtig keine Einschränkungen erwartet. Auch unter Berücksichtigung des bestehenden Gewerberechts ist deshalb davon auszugehen, dass Gastronomiebetriebe alle Speisen auf Bestellung ausliefern können.

Bitte beachten Sie: In einzelnen Bundesländern, Regionen oder Gemeinden kann – insbesondere aufgrund von Quarantänemaßnahmen – Abweichendes gelten. Informationen dazu finden Sie hier: Betriebsschließungsverordnungen

Quelle: https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_einschraenkungen

Gehäuft auftretende Infektionen mit dem SARS-CoV–Virus („ neuartiges Coronavirus“) sowie damit einhergehende angeordnete behördliche Maßnahmen wie häusliche Quarantäne sowie die Schließung von Bildungseinrichtungen, Absage von Veranstaltungen und generell die Einschränkung des täglichen Lebens können dazu führen, dass es – beginnend mit Mitte März – zu Liquiditätsengpässen und Zahlungsverzögerungen kommen kann.

Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine SARS-CoV–Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zB außergewöhnlich hohe Stornierungen von Hotelreservierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung
von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens. Für die Glaubhaftmachung kann unbürokratisch der unter Punkt 3 angeführte Text verwendet werden.

Sämtliche Anträge, die die unten angeführten Maßnahmen betreffen, sind sofort zu bearbeiten.

Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020

Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 können herabgesetzt oder mit Null Euro festgesetzt werden. Darüber hinausgehend kommt eine gänzliche oder teilweise Nichtfestsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 in Betracht.

Herabsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen

Steuerpflichtige, die von einer durch das SARS-CoV-2-Virus bedingten Ertragseinbuße betroffen sind, können bis 31.10.2020 einen Antrag auf Herabsetzung von Einkommenoder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 stellen. In diesem Antrag hat der Steuerpflichtige die voraussichtliche Minderung der Bemessungsgrundlage auf Grund der konkreten Betroffenheit glaubhaft zu machen. Der Antrag kann in FinanzOnline gestellt werden. Für Steuerpflichtige, die FinanzOnline nicht verwenden, wird ein Musterformular zur Verfügung gestellt.

Das Finanzamt hat die Vorauszahlungen für 2020 entsprechend zu reduzieren. Ergibt sich für das Kalenderjahr 2020 voraussichtlich keine Steuervorschreibung, hat das Finanzamt die Vorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 mit Null Euro festzusetzen. Derartige Anträge sind sofort zu erledigen.

Nichtfestsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen

Sofern die Festsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 nicht ohnedies mit Null Euro erfolgt, ist die Vorauszahlung auf jenen Betrag herabzusetzen, der sich für das Kalenderjahr 2020 voraussichtlich ergeben wird.
Wird der Steuerpflichtige von den Folgen des durch das SARS-CoV-2-Virus ausgelösten Notstandes liquiditätsmäßig derart betroffen, dass er die Vorauszahlung in der festzusetzenden Höhe nicht bezahlen kann, kann er bei seinem Finanzamt anregen, die Einkommensteuer- oder die Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 zur Gänze nicht festzusetzen oder die Festsetzung auf einen Betrag zu
beschränken, der niedriger ist, als die voraussichtliche Jahressteuer 2020.

Das Finanzamt hat den Betrag der Einkommensteuer- oder der Körperschaftsteuervorauszahlung dementsprechend mit einem niedrigeren Betrag oder mit Null Euro festzusetzen. Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige die konkrete Betroffenheit von den Folgen des durch das SARS-CoV-2-
Virus ausgelösten liquiditätsmäßigen Notstandes glaubhaft macht. Derartige Anregungen sind sofort zu erledigen.

Abstandnahme von der Festsetzung von Nachforderungszinsen

Das Finanzamt hat von einer Festsetzung  von Amts wegen Abstand zu nehmen, wenn aus der Herabsetzung oder dem Wegfall der Vorauszahlungen bei der (nach Ablauf des Jahres 2020 erfolgenden) Veranlagung der Einkommen- oder Körperschaftsteuer für 2020 Nachforderungszinsen resultieren.

Abgabeneinhebung

Stundung und Entrichtung in Raten

Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt beantragen, das Datum der Entrichtung einer Abgabe hinauszuschieben (Stundung) oder deren Entrichtung in Raten zu gewähren. Im Antrag ist die konkrete Betroffenheit des Steuerpflichtigen glaubhaft zu machen.
Das Finanzamt hat bei der Erledigung des Antrags im Rahmen der Ermessensübung auf die besondere Situation, die im Einzelfall durch das Auftreten des SARS-CoV-2-Virus entstanden ist, entsprechend Bedacht zu nehmen. Der Antrag ist sofort zu bearbeiten.

Stundungszinsen

Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt (zB im Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung) anregen, von der Festsetzung der anfallenden
Stundungszinsen abzusehen. Die konkrete Betroffenheit des Steuerpflichtigen ist glaubhaft zu machen.

Liegt diese vor, hat das Finanzamt der Anregung zu entsprechen und die Stundungszinsen auf einen Betrag bis zu Null Euro herabzusetzen. Die
Anregung ist gleichzeitig mit der Erledigung des Antrags auf Stundung oder Ratenzahlung zu bearbeiten.

Säumniszuschläge

Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt beantragen, einen verhängten Säumniszuschlag herabzusetzen oder nicht festzusetzen. Im Antrag
ist die konkrete Betroffenheit des Steuerpflichtigen glaubhaft zu machen.

Das Finanzamt hat bei der Erledigung des Antrags des Steuerpflichtigen auf Herabsetzung bzw. Nichtfestsetzung eines Säumniszuschlages davon auszugehen, dass kein grobes Verschulden an der Säumnis vorliegt, wenn die konkrete Betroffenheit vom Steuerpflichtigen glaubhaft gemacht wurde.

Glaubhaftmachung

Liegt auf Grund der SARS-CoV–Virus-Infektion eine Ertragseinbuße vor, die sich auf die Höhe der Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Jahr 2020 auswirkt und/oder liegt ein dadurch verursachter Liquidationsengpass vor, kann die
Glaubhaftmachung folgendermaßen erfolgen:

Herabsetzung von Vorauszahlungen (Textbaustein)
Ich bin in meiner betrieblichen Tätigkeit (Angabe der Branche…) von den Auswirkungen der der SARS-CoV-2-Virus-Infektion betroffen. Das bewirkt, dass die bisherige Festsetzung von Vorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 zu hoch ist. Ich habe die Auswirkungen der SARSCoV-2-Virus-Infektion auf die Höhe der Steuerbemessungsgrundlage für 2020 sorgfältig abgeschätzt und beantrage …..

Abgabeneinhebung (Textbaustein)
Ich bin in meiner betrieblichen Tätigkeit (Angabe der Branche…) von den Auswirkungen der der SARS-CoV–Virus-Infektion betroffen. Das bewirkt einen Liquiditätsengpass, der für mich einen Notstand darstellt. Ich beantrage daher ……

Quelle: https://www.bmf.gv.at/presse/pressemeldungen/2020/maerz/sonderregelungen-coronavirus.html

Antragsstellungen für betroffene EPU/KMU (außer Tourismus) sind ab sofort unter aws Garantien für Überbrückungsfinanzierungen möglich.

Am 4. März hat die Bundesregierung nach einem Gespräch mit den Sozialpartnern Unterstützungen für Liquiditätsengpässe, die durch Umsatzausfälle als Folge des Corona-Virus entstehen, angekündigt. Konkret werden Garantien für Überbrückungsfinanzierungen im Ausmaß von 10 Mio. Euro durch das aws angeboten.

  • Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen (das sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter/innen, max. 50 Mio. Euro Umsatz oder 43 Mio. Euro Bilanzsumme) aller Branchen.
  • Mit der Garantie werden 80 % eines Überbrückungskredites besichert.
  • Die Laufzeit der Überbrückungsfinanzierung beträgt 5 Jahre.
  • Die Einreichung erfolgt über die finanzierende Hausbank, die Förderstelle, die Austria Wirtschaftsservice (aws), entscheidet über die Vergabe der Haftung.

Antragsstellungen für betroffene EPU/KMU (außer Tourismus) sind ab sofort unter aws Garantien für Überbrückungsfinanzierungen möglich.

Antragsstellungen für betroffene Tourismusbetriebe sind ab sofort auf www.oeht.at möglich.

Die rasche und praxisnahe Umsetzung des Haftungspaketes ist ein Gebot der Stunde und wird zur Stabilisierung der heimischen Tourismusbranche beitragen. Die Bundesregierung stellt nach dem Beschluss im Ministerrat als Soforthilfe Überbrückungsfinanzierungen mit einem Haftungsrahmen bis zu einer Höhe von 100 Mio. Euro für den heimischen Tourismus bereit. Die Abwicklung des Maßnahmenpakets startet somit ab 11.3.2020

Auch Mischbetriebe profitieren von den Sofortmaßnahmen

Vom Maßnahmenpaket profitieren auch Mischbetriebe, d.h. Busunternehmen, die auch ein Reisebüro angeschlossen haben (400 von 1.000 Busunternehmen haben auch ein Reisebüro) sowie Reisebüros, die kein Incoming-Geschäft haben, d.h. nur Gäste aus dem Inland aufweisen.

  • Diese Haftungsübernahme sichert die notwendige Liquidität zur Aufrechterhaltung des operativen Betriebes.
  • Dadurch wird sichergestellt, dass trotz Stornierungen und Buchungsrückgängen Betriebe ihren laufenden Verpflichtungen (Löhne, Sozialversicherung, Warenbeschaffung etc.) nachkommen können.
  • Für diese Überbrückungsfinanzierungen wird ein Haftungsrahmen bis zu einer Höhe von 100 Mio. Euro bereitgestellt.

Kostenübernahme für diese Haftung durch das Tourismusministerium

  • Die Betriebe ersparen sich die einmalige Bearbeitungsgebühr von 1% und die Haftungsprovision von 0,8% fällig.
  • Für diese Haftungsbereitstellung durch die ÖHT fallen im Normalfall Kosten an.
  • Diese Kosten wird das Tourismusministerium in diesem besonderen Fall vollständig übernehmen.

Antragsstellungen für betroffene Tourismusbetriebe sind ab sofort auf www.oeht.at möglich.

Quelle: https://www.wko.at/service/coronavirus-ueberbrueckungsfinanzierung.html

Information der KSW zu Kurzarbeit vom 18.03.2020

Aktuelle Information zur Kurzarbeit

Vom AMS Wien Schönbrunner Straße gab es die Information, dass die Formulare „Sozialpartnervereinbarung-Betriebsvereinbarung“ und „Sozialpartnervereinbarung-Einzelvereinbarung“  sowie das AMS- Antragsformular überarbeitet werden. Die neue Version soll voraussichtlich noch heute (18.03.2020) zur Verfügung gestellt werden. Nach Auskunft des AMS werden nur mehr neue Formulare akzeptiert. Um doppelte Arbeitsschritte zu vermeiden, wird empfohlen, auf diese zu warten. Eine rückwirkende Antragstellung ist lt. AMS möglich.

UPDATE >>> Veröffentlichung erst am 19.3 im Laufe des Tages.

Information der KSW zu den aws Überbrückungsgarantien vom 17.03.2020

Das Austria Wirtschaftsservice weitet seine Überbrückungsgarantien im Zusammenhang mit der COVID-19 – Krise aus und nimmt Vereinfachungen vor.

Zentral sind folgende Ausweitungen:

  • Verzicht auf die Verrechnung von Bearbeitungs- und Garantieentgelten
  • Keine Planungsrechnungen oder Businesspläne erforderlich
  • Keine Kreditsicherheiten erforderlich
  • Freiberufliche Tätigkeiten sind ab sofort garantiefähig
  • Garantien sind auch für die Stundung von bestehenden Kreditlinien verwendbar
  • Es wird ein beschleunigtes Verfahren eingeführt, das eine umgehende Garantiezusage ermöglicht.

Informationen zu Kurzarbeit vom 17.03.2020, part #2

Details zu den aktuellen Informationen

So sieht das Corona-Kurzarbeitsmodell konkret aus:

Corona Soforthilfe-Kurzarbeit Flex

  1. Zeitguthaben sind zur Gänze sofort zu konsumieren.
  2. Alturlaub ist zur Gänze zu konsumieren.
  3. Laufender Urlaub ist in den ersten 3 Monaten nicht, danach, wenn die Kurzarbeit über 3 Monate hinaus andauern soll, sind nochmals mindestens 3 Wochen zu konsumieren.
  4. Finanzierung der Nettoersatzrate (darunter ist die Differenz zwischen dem Entgelt für die geleistete Arbeitszeit zuzüglich Kurzarbeitsbeihilfe und der nachfolgend festgelegten Mindestbeträge zu verstehen) durch das AMS für alle nach folgender Staffelung:
    1. 80% Nettoersatzrate wenn Entgelt vor Kurzarbeit über der halben Höchstbemessungsgrundlage liegt, bzw
    2. 85% bei Entgelt bis zur halben Höchstbemessungsgrundlage und
    3. 90% bei Entgelt bis 1.700,– brutto
  5. Urlaubentgelt während der Kurzarbeit berechnet sich auf Basis der Arbeitszeit vor der Kurzarbeitsvereinbarung
  6. Entgeltfortzahlung ebenso.
  7. Sozialversicherungsbeiträge werden ab dem 1. Monat vom Bund übernommen (wird derzeit ab dem 5. Monat übernommen).
  8. Behaltefrist beträgt unabhängig von der Dauer der Kurzarbeit 1 Monat. Zusätzlich besteht eine Verhandlungsverpflichtung während der Kurzarbeit bei besonderen Umständen über einen allfälligen Entfall bzw. Verkürzung der Behaltefrist.
  9. Bei überlassenen ArbeitnehmerInnen keine Änderung zur bisherigen Regelung. Einzig während der Behaltefrist ist der Einsatz zusätzlicher überlassener Arbeitskräfte zulässig.
  10. Die Erlaubnis Überstunden zu leisten kann in der Grundvereinbarung festgelegt werden.
  11. Binnen 48 Stunden ab unterschriftsreifer Vereinbarung erfolgt die Unterschrift der Sozialpartner unter die Betriebsvereinbarung (bzw bei Fehlen eines Betriebsrates erfolgt die Zustimmung zu den Einzelverträgen).
  12. Die Arbeitszeit kann auch auf bis zu 0 Stunden reduziert werden.
  13. Änderung der vereinbarten Reduktion der Arbeitszeit durch Arbeitsvertragsänderung (nicht jedoch der Rahmenvereinbarung) möglich, jedoch erfordert dies eine vorherige Meldung an die Sozialpartner mindestens 5 Arbeitstage vor Änderung der Arbeitszeit.
  14. Kurzarbeit kann maximal auf 3 Monate befristet abgeschlossen werden. Bei Bedarf ist eine weitere Verlängerung um 3 Monate nach Gesprächen der  Sozialpartner (idente Regelung) möglich. Danach tritt diese Regelung (Corona Soforthilfe-Kurzarbeit Flex) außer Kraft.

Erforderliche Unterlagen für die ÖHT Garantie - Info vom 17.03.2020

Welche Unterlagen sind für die ÖHT Garantie erfoderlich? Wir helfen bei der Aufbereitung für die Bank/ ÖHT

Alle Informationen dazu sind ab sofort bei der ÖHT verfügbar. Hier der >>> Link <<<

Erforderliche Unterlagen für die aws Garantie - Überbrückungsgarantie - Info vom 17.03.2020

Welche Unterlagen sind für die aws Garantie erfoderlich? Wir helfen bei der Aufbereitung für die Bank.
  • aws-Rating und Kreditaufstellung per 28.02.2020 inkl. Rückzahlungsprofil
  • Businessplan des Kunden unter Berücksichtigung der Planrechnungen auf die nächsten 2 Geschäftsjahre (Planbilanzen auf die nächsten 2 Jahre ab Finanzierungswunsch ab EUR 150.000,–)
  • Bilanzen sowie Saldenliste der letzten 2 Wirtschaftsjahre
  • Finanzierungspromesse der Bank
  • Gewerbeschein d. Kunden
  • weitere Unterlagen nach Abstimmung

Als Kunde der .mc melden Sie sich bitte in unserem >>> ONLINE FORMULAR <<<

aktuelle Informationen der KSW zum Corona Virus vom 17.3.2020

Maßnahmen der ÖGK zur Sicherung der Liquidität der Betriebe im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Die aktuelle außergewöhnliche Situation und die damit verbundenen Maßnahmen seitens der Bundesregierung erfordern auch in der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) außergewöhnliche Schritte. Die angeordneten Notmaßnahmen der Regierung können zu drastischen Engpässen bei der Liquidität der Betriebe, bis hin zum gänzlichen Ausfall der liquiden Mittel führen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die gesetzliche Fälligkeit der Beiträge bestehen bleibt.
Die ÖGK unterstützt die Betriebe mit einigen ganz wesentlichen Zahlungserleichterungen, um diese Notsituation gemeinsam im Sinne der österreichischen Wirtschaft bewältigen zu können.
Folgende Maßnahmen sind seit 16. März 2020 in Kraft:

•   Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt.
•   Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht fristgerecht eingezahlt werden.
•   Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert.
•   Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
•   Es werden keine Insolvenzanträge gestellt.

Betriebe werden ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen, coronabedingte Verzögerungen können auf Antrag sanktionsfrei gestellt werden. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden.
Diese Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020. Klarstellende gesetzliche Regelungen sind geplant und demnächst zu erwarten.
Bei Fragen oder Unklarheiten können sich Dienstgeber an die Dienstgeberservicestelle der ÖGK wenden, weitere Infos gibt es auch auf der Website unter www.gesundheitskasse.at.

aws-Garantierichtlinie für KMU vom 17.03.2020

Richtlinie der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort für Garantieübernahmen der Austria Wirtschaftsservice GmbH gemäß KMU-Förderungsgesetz

Informationen zu Kurzarbeit vom 17.03.2020

Klarstellung und Erklärung

Kurzarbeit – Verbrauch von Urlaub und ZA – einheitlicher Stichtag

  • Die Kurzarbeit beginnt für alle mit einem relevanten Stichtag und der Verbrauch des offenen Alturlaubs bzw. Zeitausgleichs erfolgt während der bereits aufrechten Kurzarbeit.
  • Sprich die arbeitsrechtliche Kurzarbeit beginnt für alle gleich. In der ersten Phase der Kurzarbeit kommt es jedoch noch zu Urlaub/ZA-Verbrauch. Der AMS-Kurzarbeitszuschuss beginnt dann erst nach dem Urlaubskonsum zu laufen.
  • Abgewickelt wird das ganze voraussichtlich über das AMS-Kurzarbeitszuschuss-Antragsformular, dieses steht voraussichtlich ab Mittwoch zur Verfügung
  • Kurzarbeit kann übrigens rückwirkend ab 1. März beantragt werden
  • Kurzarbeit muss zwischen 10 und 90 % der NAZ betragen.

Informationen zu Arbeitsverhinderungen und damit verbundene gesetzliche Bestimmungen vom 17.03.2020

Übersichtstabelle für betroffene Arbeitgeber - nach Schrenk, Hitz, Schrenk by .mc

Hier möchten wir Ihnen eine Übersicht zur Verfügung stellen die eine Arbeitsverhinderung in Beziehung zu den gesetzlichen Bestimmungen stellt.

>>> Übersichttabelle für betroffene Arbeitgeber

Informationen aus der Pressekonferenz mit Finanzminister Blümel vom 16.03.2020

Häufig gestellte Fragen zur Bargeldversorgung und Zahlungsverkehr

Finanzminister Blümel verkündete heute in einer Pressekonferenz dass es zu keinerlei Problemen bei der Bargeldversorgung oder im Zahlungsverkehr kommen wird. Die österreichischen Banken haben Kapital-Puffer aufgebaut und wollen den Unternehmen durch die Krise helfen.

Eine Information des BMF am 16.03.2020

Häufig gestellte Fragen zur Stundung von FA Zahlungen und/oder ESt, KSt

Das BMF (Bundesministerium für Finanzen) hat eine Möglichkeit zur schnellen und unbürokratische Hilfe geschaffen. Kunden der MC Beratungsgruppe können Ihre Wünsche ganz einfach per >>> ONLINE FORMULAR <<< an uns übermitteln. Wir reichen alle Anträge digital beim zuständigen Finanzamt ein.

Für Unternehmer/Innen die nicht Kunden der MC Beratungsgruppe sind steht ab sofort ein Dokument auf der Seite des BMF zur Verfügung: https://www.bmf.gv.at/public/informationen/coronavirus-hilfe.html

Eine Information des AMS Österreich am 16.03.2020

Häufig gestellte Fragen zur COVID-19-Kurzarbeit

Das AMS Österreich hat mit 16.03.2020 Dokumente zur Verfügung gestellt um einen Antrag zur Kurzarbeit im Rahmen von “COVID-19” durchzuführen. Im ersten Moment scheint es für Unternehmer/Innen äußerst umfangreich und komplex. Wir stehen unseren Kunden die diese Kurzarbeit in Anspruch nehmen wollen natürlich zur Verfügung. Bitte melden Sie sich hierzu mit >>> diesem Formular. <<< Ein Mitarbeiter der MC Beratungsgruppe wird sich dann bei Ihnen melden.

Die erforderlichen Dokumente

001_KUA-Begehren f. Arbeitskräfteüberlassung
> 001_KUA-Begehren
> 001_KUA_Pauschalsaetze
> Info-Kurzarbeit

… zu beachten für Unternehmer/Innen :  bei der Kurzarbeit bleibt ein Teil der Lohnnebenkosten bestehen! Gerne stehen wir für Berechnungen zur Verfügung.

Eine Information des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend am 15.03.2020

Häufig gestellte Fragen zur COVID-19-Kurzarbeit

Hier der Link zu allen Details rund um die neue COVID-19-Kurzarbeit. Der Ablauf für den Antrag ist wie folgt:

1. Schritt: Umgehende Verständigung des AMS über bestehende Beschäftigungsschwierigkeiten.
2. Schritt: Gespräche mit Betriebsrat, wenn vorhanden
3. Schritt: Sozialpartnervereinbarung (Wirtschaftskammer und Gewerkschaft)
4. Schritt: Einbringung des Antrages beim zuständigen AMS

Link zum offiziellen Dokument des Bundesministeriums.

… zu beachten für Unternehmer/Innen :  bei der Kurzarbeit bleibt ein Teil der Lohnnebenkosten bestehen! Gerne stehen wir für Berechnungen zur Verfügung.

Neuigkeiten aus einer Stellungnahme d. Deutschen Presseagentur am 15.03.2020

Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf den Transit

Wegen des Coronavirus schließt Deutschland ab Montagmorgen weitgehend seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz. Die teilweise Grenzschließung soll ab Montagmorgen 8 Uhr gelten.

Neuigkeiten der WKO 15.03.2020 (Stand 13:00)

Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf die Öffnung von Geschäften

Hier eine Liste die es jedem Unternehmer/In ermöglicht festzustellen ob dass Unternehmen von der Schließung betroffen ist oder nicht:

https://news.wko.at/Kriterien_Schliessungen.html

Neuigkeiten aus einer Stellungnahme gegenüber der APA am 15.03.2020

Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf die Öffnung von Geschäften

Die Bundesregierung ruft für ganz Österreich eine “Ausgangsbeschränkung” aus. Das sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag gegenüber der APA. Für Ausnahmen, das Haus zu verlassen, soll es nur drei Gründe geben:

 – Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist
 – Dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel)
 – Anderen Menschen zu helfen
LH Platter hat unterdessen eine “de facto Ausgangssperre” für Tirol angeordnet. Ausnahmen seien nur Notfälle oder wenn die Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen bzw. zur Arbeit müssten. Nicht-Tiroler müssen das Bundesland “unverzüglich” verlassen, wenn sie nicht über einen Haupt- oder Nebenwohnsitz samt gewöhnlichem Aufenthalt im Land verfügen oder einer bestimmten beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Neuigkeiten aus der Sondersitzung des Nationalrats vom 15.03.2020

Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf die Öffnung von Geschäften

GASTRONOMIE: Österreich setzt weitere drastische Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Lokale werden ab Dienstag komplett geschlossen.

Neuigkeiten zur Kurzarbeit veröffentlicht 14.03.2020

Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf die mögliche Kurzarbeit
  • Zeitguthaben sind zur Gänze sofort zu konsumieren
  • Alturlaub ist zur Gänze zu konsumieren
  • Finanzierung der Nettoersatzrate (darunter ist die Differenz zwischen dem Entgelt für die geleistete Arbeitszeit zuzüglich Kurzarbeitsbeihilfe) zwischen 80% – 90 % je Einkommen höhe
  • Urlaubsentgelt und Entgeltfortzahlung während der Kurzarbeit berechnet sich auf Basis der AZ der Kurzarbeitsvereinbarung
  • Behaltefrist 1 Monat
  • Die Erlaubnis Überstunden zu leisten kann in der Grundvereinbarung festgelegt werden.
  • Die Arbeitszeit kann auch auf 0% reduziert werden.

Kurzarbeit kann maximal auf 3 Monate befristet abgeschlossen werden

Neuigkeiten aus der Pressekonferenz vom 14.03.2020

Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf Unterstützung
  • Herabsetzung von EINKOMMENSTEUER und KÖRPERSCHAFTSTEUER wenn durch Umsatzeinbußen die Begleichung nicht möglich ist.
  • Nach Absprache ist ebenso eine Stundung der FINANZAMT ZAHLUNGEN möglich, ebenso werden Mahnzinsen ausgesetzt.
  • Spezielle ÜBERBRÜCKUNGSKREDITE um Liquidität der Unternehmen sicherzustellen sind möglich.
  • KRISENBEWÄLTIGUNGSFOND mit 4 Milliarden von der Regierung zugesagt > Details dazu werden wir noch veröffentlichen. Ziel dieses Fonds ist es Liquidität der UN zu gewährleisten, Arbeitsplätze zu sichern. Ein spezieller
    • Fond für Härtefälle wird bereitgestellt.
    • Die Regierung hat Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen zugesagt.
  • Neue Möglichkeiten der KURZARBEIT ist bei den Sozialpartnern ausgearbeitet. Gänzliche Freistellung der Mitarbeiter möglich – dabei werden 80-90% des Letztbezug übernommen. Weitere Details dazu folgen demnächst.
  • Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) schlägt Maßnahmen vor, um bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen Firmen durch eine Stundung der ÖGK-BEITRÄGE zu helfen, Ratenzahlungen auf bis zu 18 Monate vereinbaren und bei Säumniszuschlägen wegen Meldeverspätungen Nachsicht walten lassen

Neuigkeiten aus der Pressekonferenz vom 13.03.2020

Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf die Öffnung von Geschäften
  • EINKAUF/HANDEL: Ab Montag bleiben – zunächst für eine Woche – Geschäfte geschlossen, die nicht zur Grundversorgung nötig sind. Ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Banken, Post, Trafiken, Tankstellen, Tierfutter- und Agrarhandel, Geschäfte für medizinische Produkte und Heilbehelfe, Sicherheits- und Notfallprodukte und Wartung. Auch Lieferdienste und Reinigungsdienste schließen nicht.

GASTRONOMIE wie Restaurants, Bars und Kaffeehäuser in Österreich dürfen ab Montag nur noch bis 15 Uhr offen halten.

           >> Liste von Branchen die von Schließung betroffen sind bzw. nicht betroffen sind: Betriebsschließung-Coronavirus_14-03-2020

  • ÖFFENTLICHER VERKEHR: Bleibt aufrecht, ebenso Notfall-Dienstleistungen und die Wartung kritischer Infrastruktur.
  • Die Unternehmer entscheiden, ob sie die Mitarbeiter freistellen können. Bei dieser Freiwilligkeit muss der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer bezahlt freistellen. Im Falle einer behördlichen FREISTELLUNG/ QUARANTÄNE muss der Arbeitgeber das Entgelt weiter fortzahlen, kann jedoch eine Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls im Rahmen des Epidemiegesetzes geltend machen. Arbeitnehmer mit Betreuungspflichten für Kinder unter 14 Jahren können von ihren Arbeitgebern bis zu drei Wochen Sonderbetreuungszeit bekommen (bis zu einem Drittel staatlich refundiert).